Programm
Sa. 04.02.2012 20:00 Uhr
KuZ Eichberg
Sven Hieronymus
Nicht gucken - nur anfassen - Das neue Soloprogramm
Nicht gucken - nur anfassen - Das neue Soloprogramm
(Comedy / Kabarett)
"Nicht gucken- nur anfassen! Das hätte er gerne. Aber wenn man so aussie
ht wie Sven Hieronymus bleibt das reines Wunschdenken. Der Ozzy Osbourne der Deutschen Comedyszene, wie Mario Barth ihn nennt, präsentiert sein neues Soloprogramm „Nicht gucken - nur anfassen!“, in der Hoffnung, dass die Menschen ihn wirklich mal anfassen.
Er will aber auch verstanden werden. Er sucht Hilfe in dieser verrückt gewordenen Welt. Er weiß nicht, warum er überhaupt auf dieser ist, denn seine Existenz macht keinen Sinn. Er beschreibt in seinem neuen Soloprogramm wieder seine Sicht der Dinge, in seiner eigenen Welt. Das ist für den Zuschauer zwar urkomisch, doch für ihn brutale Realität. Er klärt uns auf, warum er so aussieht, warum er so geworden ist und warum er so vieles nicht versteht. Sein Körper wird älter, nur sein Verstand wächst nicht mit. Er ist extra aufs Land gezogen um Ruhe zu finden, doch ist es dort noch viel lauter. Er stellt uns seine neuen Freunde vor, die außer ihm niemand kennen lernen will und erzählt von den Kommunikationsproblemen, die er mit seinen Kindern hat.
Sven Hieronymus – mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Comedyszene – schafft es wieder einmal das normale Leben eines Mannes „um die 40“ ad absurdum zu führen. Er scheitert an alltäglichen Dingen, aber er gibt nie auf.
Er schafft es zwar seine Lohnsteuererklärung abzugeben, aber der Weg dorthin ist steinig. Er ist bereit für seine Kinder St. Martins Laternen zu basteln, aber er versteht den Sinn nicht. Er wollte Rockstar werden, doch Leberwurstbrote hinderten ihn daran.
Schauen Sie ihn Sich an und Sie werden feststellen, dass Ihr Leben gar nicht so schlimm sein kann!
Eintritt: 16 € ggf.+ VVK Gebühr
Fr. 17.02.2012 20:00 Uhr
KuZ Eichberg
TOMs MADHOUSE BLUES
Die Fasennachtsalternative
Die Fasennachtsalternative
Wer an Fasenacht lieber gute Musik anstatt Schunkellieder möchte, ist hier genau richtig. Tom Woll z
elebriert den Blues in all seinen Variationen. Witzig und entspannt präsentiert er seine Gäste und lockert die Wohnzimmer- Atmosphäre auf. Und ständig entdeckt er im Publikum Musiker, die er dann auch auf die Bühne bittet. Am 17.02.2012 ist PORKY KRONIER zu Gast. Das Repertoire besteht aus Rythm Blues, aber auch Songs aus den 60s & 70S.
Eintritt: 10.- € ggf. + Gebühr
Sa. 03.03.2012 20:00 Uhr
KuZ Eichberg
Connie Webs - Solo
Eine Produktion von Queens of Spleens
Texte: Connie Webs, Claudia Brendler, René Förder (www.
rene-foerder.de)
Musik Arrangements: Webs/Brendler
Regie: Detlef Winterberg (www.pimp-your-act.de)
In ihrem brandneuen Programm geht Connie Webs als Securityfrau und Schutzengel vom Dienst den philosopischen, kosmischen und komischen Fragen des Lebens auf den Grund.
Denn im Nachtdienst beim Gebäudeschutz hat man viel Zeit. Für eigenwillige Gedanken, für unerfüllte große Träume von einem ganz anderen Leben im Rampenlicht, für geheime Leidenschaften wie Gesang, Tanz, Trompete, und für die Hoffnung, doch einmal entdeckt zu werden.
Auch in der Liebe. Nur: wie soll sie jemanden kennenlernen? Beim verdienten Absacker nach der Arbeit, morgens um acht, in der einzigen Kneipe, die noch oder schon wieder geöffnet hat?
Aber so einsam wie es scheint, ist sie nicht:
Da ist ihr treuer Gefährte, der sensible und äußerst sympathische Kampfhund Rüdiger, der nachts um vier schon mal den Blues kriegt und getröstet werden muss.
Und da sind die anderen Menschen, die ihre Welt bevölkern:
Die Mitarbeiter der Traditionsfirma Schatz, gegründet 1526, als es noch Stadtmauern statt Firewalls gab.
Die neue Ehefrau des Chefs und heimliche Chefin liebt es allerdings ein bisschen moderner:
Sie verleiht ihren Schutzengeln Flügel, lässt sie Firmen-
songs über "Sweet Security"singen und schickt sie zum Lamaführen oder Kuhkuscheln, damit die knallharten Helden ihre sanfte Seite entdecken...
Die Securityfrau mit dem weichen Herzen nimmt Sie mit ins große Abenteuer Sicherheit, berichtet von nächtliche Observationen durch Infrarotkameras, komponiert spontan erotische Chansons zum Thema "Sischer’eit", erfindet im Schutz der Nacht neue Sportarten und eine Lichtdiät: "Lightprodukte einmal wörtlich genommen."
Die Nacht macht eben kreativ!
Presse:
Der wohlige Sound der Sicherheit
KABARETT Connie Webs zieht als knallharte Securityfrau alle Register.
Nein, nein, niemand muß sich ängstigen. All die Kameras um uns herum, der homosexuelle Pitbull Rüdiger, der dem Kampfsport abgeschworen hat, sein neues Frauchen Monika Stahlmann, Securityfachfrau von der Firma Schatz, und ihre Knarre Kelly – all das wiegt uns in Sicherheit.
Selbst im Kabarett Statt-Theater, sonst ein Haus, in dem sich wegen messerscharfer Sprüche Vorsicht empfiehlt, kann nichts passieren.
Monika Stahlmann (Connie Webs von den Queens of Spleens) sorgt schon am Treppenabgang mit Taschenkontrollen sowie unbemerktem Ganzkörperscannen dafür, dass sich kein kriminelles Subjekt in den Gewölbekeller einschleicht.
Das Flintenweib
Ihre Sicherheitsshow hat es in sich, vor allem musikalisch.
Ob Monika Stahlmann gnadenlos abrockt, gefühlvoll bluest oder soult, immer singt sie im Dienst der guten Sache.
Wenn sie singt und in die Saiten greift, wird sie zum Tier, zum Temperaments-bündel mit Sprachwitz und dem rechten Groove, zum Flintenweib.
Gewissenhaft folgt Monika Stahlmann dem Auftrag von Chef Schatz, bzw. der neuen Chefin, die nach einer Brustvergrößerung eine Erleuchtung erfahren hat und ihre Sicherheitsfachkräfte seither mit Engelmeditationen in den Kampf gegen das Böse schickt – mit der Lizenz zum „Aufpassen, Liebhaben, Achtsamkeit“.
Dass sich Frau Stahlmann in diesem Umfeld nicht so recht wohlfühlt, ist klar.
Schließlich lässt ihr Handy den Klingelton „Spiel mir das Lied vom Tod“ ertönen.
Und die Ablehnung ihres Pitbulls auf Kinderspielplätzen lässt den Schutzengel zur Wutbürgerin mutieren, die gegen vegan-ökotrophologisch-glutenfreie Mütter zu Feld zieht.
Stahlmann, die Zarte
Doch Frau Stahlmann hat auch eine ganz zarte Seite, wenn sie Liebeszettelchen von ihrem „Karöttchen“ bekommt, und eine liebevoll strenge, wenn der Mann, den sie aus dem Publikum zu einem Kurzauftritt auf die Bühne bittet, diesen eher als festes Engagement betrachten will.
Stahlmanns Security-Show ist symphatisch, nicht actionbetont, aber aufgrund der von Webs wunderbar hingeschmetterten und vom Publikum mit viel Applaus bedachten Songs von „Blues für Rüdiger“ bis „My Weight“ unterhaltsam, und sie ist extrem sicher!
26. März 2011 Mittelbayrische Zeitung; Von Susanne Wiedamann MZ
Ein facettenreiches Programm voller Komik, Kabarett, Satire, mitreißender Musik und Schauspiel, durchgeknallt und voller Gefühl. "Spinnen auf hohem Niveau"
Main Echo
Video siehe unter: http://www.conniewebs.de/
Eintritt: 16 € ggf.+ VVK Gebühr
Sa. 10.03.2012 20:00 Uhr
KuZ Eichberg
Abdelkarim
Sag´ mal „Wolle“!
Sag´ mal „Wolle“!
Comedy: Aufgewachsen im "Ghetto" Bielefelds weiß Abdelkarim, wie man nach elf Jahren
Hauptsch
ule Karriere macht! Ob im virtuellen Netzwerkwahn, oder real mit original
Kunstlederjacke – der Marokkaner, der schon mal die Bahn verpasst, hat immer eine Lösung
parat.
Wenn andere mit Online-Fotoalben aus London, Brasilien und Hawai glänzen, legt sich
Abdelkarim einfach ein Album an mit dem Titel "Orte, wo ich noch nie war" - und lässt es
leer. Und wenn er einmal nicht weiter weiß, dann sein Vater oder der Rest der Familie…
Der sympathische Comedy-Senkrechtstarter hatte schon nach kurzer Zeit Auftritte im
Quatsch Comedy Club, in den Nightwash Clubs und beim Köln Comedy Festival. Mittlerweile
ist er Stammgast im TV bei Sendungen wie "Nightwash", "WDR Fun(k)haus", RTL2 "Fun
Club", "Cindy aus Marzahn und die jungen Wilden" und "Willkommen bei Mario Barth".
Abdelkarim ist Gewinner des NDR Comedy Contest, Jahresfinale 2010.
Ostwestfälischer Humor mit Migrationsvordergrund!
Eintritt: 16 € ggf.+ VVK Gebühr
Sa. 17.03.2012 20:00 Uhr
KuZ Eichberg
Mr. Leu & Michael Clifton
Straight to the top
Straight to the top
Das Tier ist zurück ....und hat noch eins mitgebracht: Mr. Leu & Michael Clifton spielen Die unehe
lichen Lieder des Tom Waits: Eine Pfandleihe mitten in der Wüste. Hier werden Gegenstände zu Geschichten, die das Leben schrieb. Mr. Leu und Michael Clifton halten Séance mit Tom Waits und den Geistern seiner Musik und liefern damit den abgründigen Soundtrack zu diesem bizarr-unter-
haltsamen Gesamtkunstwerk. Mr. Leu's Stimme scheint schier endlos, und kann die Weiten der Prärie ebenso herauf beschwören wie die Leichen aus dem Keller des Lebens. Michael Clifton IST Rhythmus pur und dazu noch ein waschechter Ami aus Denver Colrado, wodurch er dieser Show den gewissen Schuss credebilityverleiht.
Ekstatische Pianokaskaden zu verzwickten Breakbeats und dann wieder sanfte Melodien zum Weinen und dahinschmelzen. Man weiß nicht, wer von den beiden mehr durchgeknallt ist oder wer virtuoser auf seinem Instrument spielt. Wenn diese beiden Tausendsassas auf der Bühne stehen, gibt es kein Entrinnen.
Sogartig wird man eingezogen in den Rhythmus, das Tempo, die Energie, die entsteht, wenn Sprengstoff und Feuer reagieren. Zwei wilde Kerle mit weichem Kern, die so schnell keiner vergisst, der sie erlebt hat.
"wunderbar skurril" Rheinische Post
Eintritt: 18 € ggf.+ VVK Gebühr
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